Craniosacral-Biodynamics
nach Franklyn Sills
Die Ursprünge der Craniosacralen Therapie (Cranium = Schädel, Sacrum = Kreuzbein) basieren auf den Erkenntnissen des Osteopathen Dr. William Garner Sutherland, der Anfang des Jahrhunderts herausfand, dass die Schädelknochen beweglich sind und sich eine eingeschränkte Beweglichkeit negativ auf den gesamten Organismus auswirkt. Ferner entdeckte Dr. W.G. Sutherland, dass das craniosacrale System (mit Knochen, Membranen und der cerebrospinalen Flüssigkeit) gezeitenartig in verschiedenen Rhythmen durch den Körper pulsiert.
Erst einige Jahre vor seinem Tod stieß er auf eine steuernde Kraft, die diese Rhythmen initiiert. Er nannte diese Kraft den „Breath of Life“ (Lebensatem). Während er sein Leben lang Techniken entwickelte, mit denen er auf sanfte Weise abweichende Bewegungen zu korrigieren versuchte, zeigte sich, dass allein schon der Kontakt mit dem Lebensatem eine Korrektur von innen heraus bewirkt.
Franklyn Sills verfeinerte zusammen mit seinen Kollegen vom Karuna Institut in Devon, UK, Dr.W.G. Sutherlands Erkenntnisse. Es entstand eine neue Richtung innerhalb der Craniosacralen Therapie: Craniosacral-Biodynamics.